Wirksame Überschriften für Blogartikel und Social Media

Damit Interessenten Dir wie hungrige 🐈🐈 🐈 Katzen um die Beine schleichen:

In diesem Artikel erfährst Du die neurowissenschaftlich fundierten, aber kaum bekannten Zutaten eines Geheimrezepts, das Deine Überschriften in Microcontent verwandelt, an dem die Leser hängenbleiben — und Du im Gedächtnis. Funktioniert auch hervorragend in Social Media Posts!

Schlaflos in Puerto de la Cruz (äh, ja, ich wohne auf Teneriffa…)

Über einen Ausflug in die Welt der amerikanischen Affiliates hatte es mich vor wenigen Tagen plötzlich kurz vor’m Zubettgehen gefunden und directamente am Haken:

Die Möglichkeit, die Wirksamkeit jeder englischen Überschrift neurowissenschaftlich fundiert analysieren zu lassen, hinsichtlich dieser zwei Kriterien:

  1. Handlungsanreiz (inwiefern löst sie den Wunsch aus, mehr darüber zu erfahren?)
  2. Eindruck (wie stark bleibt das Thema beim anderen haften?)

Zwei Testläufe — und mir war klar: ich brauche dieses Tool!

Bis morgens um halb vier analysierte ich Überschriften, Aufmacher von LinkedIn-Artikeln und sogar Buch(untertitel).

Eins vorneweg: Das Analysieren machen die Algorithmen. Aber die Umformulierung, bis der gewünschte Punktwert (idealerweise über 70) erreicht ist, ist echte Handarbeit. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die weit über das hinausgehen, was so im Internet rauf und runter geschrieben wird. Später dazu mehr.

Die meisten Blogartikel-Titel oder Eingangssätze von Posts auf LinkedIn rangieren mehrheitlich unter 60, wenn überhaupt. Meine eigenen inklusive, räuper. Von “Teasern” oder “Scrollstoppern” nicht die Spur.

So wird aus einer Überschrift “Microcontent”

Um keine Person bloßzustellen, hier mal das Beispiel von Microsoft (unten das Original vom Microsof LinkedIn Post der zu einem Download weiterführte, darüber die manuellen Optimierungsschritte durch mich). Schau einfach die Werte unterhalb des Textes an und vergleiche dann.

Der hohe Ausgangs-Durchschnittswert des Posts von 72 haute mich fast vom Stuhl, weil mich die Textzeile so gar nicht ansprach. Und die Formulierung “damit es beste Arbeit leistet”, empfand ich ethisch eher fragwürdig. Sind Unternehmen (immer noch) Arbeitslager?

Es war nicht einfach und dafür umso später, als es mir dennoch geglückt war, den ohnehin schon überdurchschnittlichen Gesamtwert von 72 um satte 10 Punkte getoppt zu haben. Yezz! 82 Punkte!

Im Post würde ich vermutlich noch das Ziel voranstellen:

“Dauerhaft überdurchschnittliche Team-Ergebnisse” — Was sind die beiden…

Das würde natürlich voraussetzen, dass der Kunde tatsächlich “Dauerhaft überdurchschnittliche Team-Ergebnisse” unter den ersten drei Punkten auf seiner Wunschliste hat. Etwas, das ich ebenso anzweifle wie “beste Arbeit”…

Und damit sind wir schon beim zentralen Scrollstopper-Tipp für Deine Überschriften:

Was GENAU steht an erster Stelle auf der Wunschliste Deines “Fokusmenschen”, für den Du den Text verfasst hast? Egal ob Post, Slideshow, Blogartikel, Video oder ähnliches. Du schreibst doch für Deine Zielgruppe oder nur aus Langeweile oder selbstdarstellerischem Antrieb?

Der größte Unterschied zwischen englischen und deutschen Überschriften

Das wunderbare an dem Tool ist, dass es sowohl für englische als auch für deutsche Überschriften funktioniert. Was mir dabei aufgefallen ist, es braucht im deutschen wesentlich mehr Worte, um annähernd an den emotionalen Gehalt (Engagement und Impression) der englischen Version heranzureichen, wie dieses Experiment zeigt:

Ganz unten wieder das Original und nach oben hin dann die Optimierungsversuche auf Deutsch. Es schien fast unmöglich, in den deutschen Varianten auf einen Wert von 76 wie im englischen Original heranzureichen.

Und dann war es mir doch gelungen!!! Yezzz!

Wie schon oben im Microsoft-Beispiel erklärt, würde ich vermutlich in einem Post den Kittelbrennfaktor vornedranstellen: “Ranking Verlust durch neues Google Update? ….. “

Was ich übrigens auch beobachtet habe, so gut wie alle Überschriften, die im “Online-Marketer”-Style daher kommen, bewegen sich gemäß meines neuen Lieblings-Analysetools mit Mittelfeld… — irgendwo bei 60, manchmal ein wenig drüber.

Generelle Tipps, um Teflon- und Erklärbär-Überschriften in Scrollstopper und gezielte Teaser zu verwandeln:

  1. Begrenzte Verwendung von positiven Gefühlen (was ich mit dem Google-Beispiel jedoch bereits widerlegt habe) — Schlechte Nachrichten verkaufen (angeblich). Möglicherweise ist damit aber auch nur gemeint, auf mögliche Risiken hinzuweisen, um dann den Bogen zur Lösung zu schlagen? Positive Emotionen können hingegen eine positive Verbindung zur Marker herstellen, jedoch schnell langweilen, sagen die Neurowissenschaftler.
  2. Begrenzt “passive” Sprache verwenden. Damit sind Begriffe gemeint, die mit Ängsten, Zweifeln aber auch denken zu tun haben oder ähnliche sprachliche Rahmen bedienen.
  3. Längere (!) Überschriften und ganze Sätze — als Vorbild gilt demzufolge Business Insider.
  4. Marken (bekannte Marken oder auch Celebrities) einbauen. Wenn die eigene Marke einen überdurchschnittlichen Bekanntheitsgrad hat, dann kann auch diese in die Headline bzw. in den LinkedIn Post integriert werden, s. Microsoft-Beispiel oben. Bedient man sich hingegen fremder Marken oder Celebrities ist darauf zu achten, dass sich die Zielgruppe auch mit den Marken bzw. Persönlichkeiten identifizieren kann bzw. dass sie im selben “Deutungsrahmen” unterwegs sind, wie der Verfasser des Artikels oder LinkedIn Beitrags.
  5. “Alarm”-Worte einbauen, wie Risiko oder Gefahr. ABER Achtung: negative, angstmachende Begriffe können dann auch schnell auf Deine Marke abfärben! Daher mit Bedacht wählen, s. mein Beispiel mit Google.
  6. “Körperteile” integrieren: Hand, Fuß, Augen, Ohren etc. s. mein optimiertes Microsoft Beispiel
  7. Bezugs-Worte einbauen, die
  • Einsichten versprechen (Geheimnis, Gedanken etc.)
  • einen zeitlichen Bezug haben (täglich, Jahre, bald)
  • einen räumlichen Bezug herstellen (über, jenseits, überall)
  • eine Bewegung beschreiben (erscheinen, ersetzen, wachsen)

Bezugsworte sind die “Secret-Sauce” und das, was vor allem den “Impression”-Wert nach oben treibt und somit steuert, wie stark der Eindruck ist, den Du beim anderen mit Deiner Headline auslöst.

Natürlich sollte auch der Rest Deines verbreiteten Inhalts dann zur Aufmachung passen. Was nützt eine Scrostopper Heandline, wenn der Inhalt dann wieder Teflon (austauschbar, antihaft) oder sachlicher Erklärbär ist?

Die Geburtsstunde eines neuen Sterns am Headline Copy Writer Himmel?

Ich für mich habe eine weitere Leidenschaft gefunden, weil sie sich eben mit meinem Thema “Sprache” so wunderbar verbinden lässt und ich endlich eine Nische gefunden habe…

Um meine Optimierungsskill zu verfeinern und noch schneller zu werden, unterbreite ich den ersten zwanzig Lesern, die diesen Artikel teilen und mich darin namentlich erwähnen, folgendes kostenfreie Angebot:

Du bekommst von mir GRATIS eine Analyse Deine Blogartikel Headline mit meinem neuen Tool und eine Optimierungs-Idee von mir, falls der aktuelle Durchschnittswert (overall) Deiner Vorlage bei maximal 60 liegt. Schick mir dazu einfach den Link zu Deinem LinkedIn Post oder Blogartikel, dessen Überschrift ich kostenfrei analysieren und ggf. auch ein wenig “pimpen” soll — und was ich über vielleicht noch über Dich und Deine Arbeit sowie Deine Intention für den Post oder Artikel wissen sollte.

Deal?

Dann bis bald wieder —

May the Source be with you.

Namaste

Was mich glücklich macht: AtemCoaching, Unternehmen & Arbeitgebern helfen, schneller Vertrauen zu gewinnen, Krypto, Blockchain & über mich hinauswachsen

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